Meine Metamorphose und die Entstehungsgeschichte der 54 BlütenKraft-Essenzen


1994 traf mich aus heiterem Himmel ein persönlicher Schicksalsschlag, der mein Leben radikal verändern sollte. Aus mir damals nicht nach vollziehbaren Gründen, zerbrach meine Ehe schlagartig und ohne Vorwarnung.

In dieser schweren Stunde meines Lebens traf ich eine alte Bekannte. Sie behandelte mich mit Bach-Blüten und arbeitete energetisch. Die während drei Jahren regelmässig eingenommenen Bachblüten führten mich wieder in meine Harmonie. Ich war begeistert von den sanften, wirksamen Urkräften der Natur. Der Weg zum Blütenessenzen-Therapeuten war angezeigt. Meine Metamorphose begann.

Mein Drang Blütenessenzen herzustellen, entstand zu Beginn der Ausbildung, lange bevor es in der Schulung angesagt war. Ich vertiefte intensiv mein Wissen und begann mit der Herstellung von Blütenessenzen. Als Erstes zog mich die Brombeere in ihren Bann, von der ich eine Essenz herstellte und einnahm, obwohl sie nicht zu den klassischen Bach-Blüten gehörte. Parallel zur Ausbildung stellte ich ohne Konzept, einem inneren Drang und Gefühl folgend, weitere Essenzen her und nahm sie ein. Als ich mich eine Woche alleine in die Natur zurückzog und sehr spärlich lebte, verschmolz ich mit ihr. Meine feinstoffliche Wahrnehmung wurde enorm aktiviert. Intuitiv wurde ich angeleitet eine Essenz aus zwei Kalksteinen herzustellen. Diese unterstützte mich, alte überholte Verhaltensmuster und Karma Resten aufzulösen. Ich gab der Essenz den Namen „Bereit zum Wachsen“. Tief in meinem Herzen spürte ich, dass dies der Weg ist, den ich in Zukunft gehen möchte. Kurzerhand kündigte ich nach der Ausbildung zum Blütenessenzen-Therapeuten meine Festanstellung in der Chemie, wo ich bis zu diesem Zeitpunkt Medikamente aus Naturprodukten herstellte.

In meiner anschliessenden langjährigen Bachblüten Praxistätigkeit, kamen durch meine Klienten verschiedene Thematiken auf mich zu, welche die klassischen Bach-Blüten nicht abdeckten. Sie gingen über die Grundbasis hinaus oder deckten andere Bereiche ab. In der Enzyklopädie der Blütenessenzen und anderen Fachbüchern, fand ich die entsprechenden Pflanzen, aus denen ich liebevoll und in Dankbarkeit an Mutter Erde Essenzen herstellte, die nicht in den klassischen Bach-Blüten vorkommen. Durch die wunderbare Tätigkeit der Essenzen-Herstellung in tiefer Verbundenheit mit den Pflanzen, ihren Wesen und ihren Kräften, wurde meine Verbundenheit mit der Natur noch tiefer und intensiver als sie schon war. Ich kam allmählich in Kommunikation mit der Pflanzen- und Elementarwelt. Noch weit mehr, ich wurde durch meine geistige Führung und die Natur angewiesen, aus gewissen Pflanzen Essenzen herzustellen. Dankbar nahm ich dieses Geschenk an. Andere Essenzen wiederum, die ich von meinem Intellekt unbedingt herstellen wollte, konnte ich nicht. Als ich vor der Pflanze stand, spürte ich, dass es nicht stimmig war. Durch eine Kollegin wurde ich zu Pflanzen geführt, die ich zum Wohle der Menschheit herstellen durfte. Z.B. ihre Spargelpflanze bedeutete ihr sehr viel. Bei jedem Wohnortwechsel wurde diese ausgegraben und neu gepflanzt. In Kommunikation mit der Spargel, stellte sich heraus, dass die Pflanze ihr beim Auflösen der Blockade ihrer medialen Begabung half. Sie hatte Angst vor ihrer Hellsichtigkeit, da sie meistens ein Unglück voraus sah und damit nicht umgehen konnte.

Während der ganzen Zeit als Therapeut arbeitete ich an meiner Persönlichkeitsentwicklung weiter und ging zum Teil durch sehr intensive Prozesse. In der Natur fand ich die entsprechenden Pflanzen die mich unterstützten und harmonisierten. So half mir das Gefleckte Knabenkraut meine alten seelischen Verletzungen zu lösen, die zu einer Abschottung meines Herzraumes gegenüber den Menschen führte. Durch das Knabenkraut konnte ich mein Herz zu mir selbst und der Menschheit wieder öffnen. Ich wurde zu Pflanzen geführt, die meinen spirituellen Entwicklungsweg unterstützten. So verstärkte und erhöhte die Lichtbohne „Monstranzbohne“ die Schwingungsfrequenz meines Körpers und die Zierstrauch-Rose „Schneewittchen“ half mir mein Potential und meine Lebensaufgabe anzunehmen und in der Materie umzusetzen.

In über 10 Jahren entstanden auf diese Weise 54 neue Schweizer BlütenKraft-Essenzen, von Pflanzen und einem Mineral aus der Schweiz. Ca. 25% der Blütenessenzen sind in keiner Enzyklopädie zu finden. Ich begriff, dass mein Entwicklungsweg, meine Metamorphose, ein kollektiver Weg ist, den die Menschheit momentan geht. Meine damalige Frau, Marlies Bolzern Bischof und meine Freunde halfen mir den ganzen Text zu korrigieren und alles zu strukturieren. Mit grossem persönlichem Engagement entstand so die Grundlage meiner Lebensarbeit.

Ich ehre das geniale Lebenswerk von Dr. Edward Bach dem Entdecker der klassischen Bach-Blüten.